44

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Aschermittwoch ist alles vorüber?! Von wegen!

Der 17.2. vor 44 Jahren war Altweiber. Ich bin als Wassermann also mitten in die Karnevalszeit hineingeboren worden – nur hängen geblieben ist davon nicht wirklich viel…

Ich freue mich aber gern für andere, die ihren Spaß daran haben.

Mein Schnapszahl-Geburtstag fällt in diesem Jahr aber auch – so wie viele andere Geburtstage – in eine ganz besondere Zeit und lässt mich daher doch ein wenig sentimental werden.

Eigentlich in einer Sache kein großes Drama: Große Partys lagen mir noch nie so wirklich. Ich genieße eher lieber in einem  kleinem Rahmen und gehe als Yogi eh immer früh ins Bett.

Wie wird es in 2021 ?!

So wird sich in diesem Jahr vermutlich auch daran nichts ändern: erst mal auf die Yogamatte. Mich selbst beglückwünschen, es 44 Jahre bis hierhin geschafft zu haben. Vermutlich werde ich mir “Happy Birthday to you” von den New Kids on the Block selber vorspielen, weil um diese Zeit sowieso noch keiner wach sein wird. Danach eine Runde Online-Unterricht. Ich habe schon vorgewarnt, im Anschluss mit allen mit einem Glas “was immer Dir schmeckt” anzustoßen.

 

Als ich klein war, wurden morgens schon immer am geschmückten Tisch Geschenke ausgepackt und das erste Stück Kuchen gegessen. Meine Kinder kommen auch im fortgeschrittenen Teenager-Alter nicht drum herum. Aber was mich selbst betrifft, werde ich wohl “Altersmilde” und kann in gewissem Maße abwarten und auf Befindlichkeiten Rücksicht nehmen: länger schlafen, Zoom – Unterricht und Vorlesungen….

(bis nachmittags auf Geschenke warten will ich aber doch nicht!!!)

 

An sich wären wir sicher auch indisch esse gegangen. Ich gehe davon aus, dass diesmal das Essen bringen zu lassen auch voll ok geht #supportyourlocal

 

Familientradition, an der eigentlich nicht gerüttelt werden darf: Kaffeetisch für alle Verwandten, die keine akzeptable Ausrede haben (es gilt maximal “ich muss arbeiten” oder “Männergrippe”). Mindestens 3 Kuchen, davon einer der berühmte Grillage (Eistorte) und Kaffee mit Sahne. Für mich inzwischen völlig ab der Norm, aber an manchen Festen muss auch feste geschlemmt werden. Zum Glück habe ich ja auch ayurvedische 1. Hilfe-Tricks 😉

 

2021 hat die größte “Ausrede” aller Zeiten: Corooonaaaaa……

Der wichtigste Mensch für mein Leben ist  heute dann auch der Ehrengast, weil der/die  einzige: MAMA! 

Ohne sie wär ich nicht da und auch sicher wesentlich seltener in Berlin gewesen die letzten Jahre. Puh, wird das wieder Zeit für einen Kaffee bei Barcomi´s!

Das wird es dann auch gewesen sein mit der Aufregung. Kein großes Tische- und Stühlerücken. Die Spülmaschine wird nicht im Dauerbetrieb laufen und das Leergut wird überschaubar sein.

Was mir aber total fehlen wird:

  • die Umarmungen 
  • die Geburtstagskarte vom Papa meiner Kinder, in der er mir jedes Jahr dankte, dass ich es mit den beiden so gut “gewuppt” bekomme.. Leider wird er keine Karten mehr schreiben können…
  • die Frage “Welchen Kuchen soll ich mitbringen?!”
  • das Sturmklingeln an der Tür und jeder weiß: “Tante Jeanine!”
  • meine Nichten und Neffen , Cousine und Cousins (wenn sie noch Lust haben mitzukommen) und Patenkinder – und somit auch der “Kindertisch” 😛
  • “hast Du für Deine Tante noch einen Sekt da?!”
  • “Neee-ich muss noch fahren…”
  • 3 Sprachen am Tisch, wenn die niederländische Familie dabei ist
  • der Schlagabtausch meiner 3 Brüder mit meinem Paps
  • gemeinsam am großen Tisch sitzen und feststellen, dass wir zwar älter, aber sicher nicht ruhiger geworden sind
  • die Geschenk-Gutscheine der letzten Geburtstage aufzählen, die immer noch nicht eingelöst wurden….
  • Servietten. Total old fashioned, aber gehören dazu

Und ganz besonders werden mir Oma und Opa fehlen…..

Wir sind eine Februar-Geburtstagsfamilie:

ich am 17

Opa am 19.

Oma am 21. (inkl. Hochzeitstag der beiden!) 

und Tante Jeanine am 23. Februar. 

ALLE! ZWEI! TAGE!

Der Vollständigkeit halber: meine Nichte aus den Niederlanden hat am 25. Februar Geburtstag (…)

Die Tage wurden auch grundsätzlich immer an dem bestimmten Datum gefeiert, auch wenn man sich spätestens am 23. nichts wirklich Neues mehr zu berichten hatte. 

Seit ein paar Jahren fehlen uns die beiden wahnsinnig und haben eine nicht unerhebliche Lücke hinterlassen ….

Eines ist aber ganz sicher: 

Zum 45. (das offizielle “Mitte 40”) holen wir auf jeden Fall soviel wie möglich nach!!

Was wünsche ich mir von der 44?

Zunächst: es ist immerhin eine Glückszahl (4+4) !

Ich bin froh und dankbar, dass ich meine Familie – hier Zuhause oder im Moment weiter weg – recht gesund weiß und wir uns bestmöglich unterstützen.

Mein Sohn wird zum Frühjahr ausziehen-nicht nur für ihn ein ganz großer Schritt als Student. Macht mich als Mama stolz und ich unterstütze ihn gern.

Meine Tochter wird ihren Abschluss in der 10 machen und von dort ihren weiteren Weg gehen. Für sie war es auch eine Herausforderung, die sie aber mit ihrer Kreativität und Vorstellungskraft gemeistert hat und meistern wird.

Als Mama ist es mir wichtig, dass meine Kinder ihren Talenten folgen und ihre Stärken leben. Der Rest kommt dann ganz sicher von allein.

Pläne anyone?!

Heute habe ich mit meinem Mann auf der Couch gesessen und unser Jahr zwar nicht direkt geplant, aber Optionen überlegt. Eventuell ziehen wir um – ein nicht unerheblicher Teil eines Planes der nächsten Jahre, unter anderem das Auto aufzugeben. Das würde dann heißen, finanziell einige Entscheidungen zu treffen, die dann keinen Urlaub im klassischen Sinne ermöglichen. Doch ganz ehrlich?! Ist in diesem Jahr auch eher nebensächlich (vielleicht abgesehn von der EINEN Yoga-Weiterbildung??!!)

Natürlich male ich mir mein Glücks-Lebensjahr auch im beruflichen Sinne in bunten Farben aus. Vom Grundsatz her optimistisch, werde ich meine Yogaschüler ganz sicher wieder live und vor Ort begrüßen können und von dort aus gemeinsam weiter wachsen.

Mein Wort für 2021 ist UMSETZEN. Das bedeutet für mich: 

Ich durfte 2020 so viel lernen – von der Yogalehrer-Ausbildung bis hin zum Ayurveda Lifestyle Coach und so vieles an Skills “nebenbei” wie die Gestaltung meiner Website, eines Online-Angebotes und und und… (siehe auch meinen Jahresrückblick 2020)

Das wird auf jeden Fall Platz finden im neuen Lebensjahr, um meine Pläne in die Tat umzusetzen. Ich halte Dich auf jeden Fall auf dem Laufenden!

Oprah würde an dieser Stelle sagen: 

What I know for sure?!  Das Universum trägt mich!


Oma, dein Spatz hat noch viel vor ❣

auch bei der Hochzeit ganz nah dabei - Oma und Opa

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